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Business Performance Management

Eine Einführung

BPM ist ein Ansatz mit dem Ziel, durch die Kombination von Technologie & Know-how bessere Prozesse zu gestalten.

Begriffsdefinition BPM

Business Performance Management, kurz BPM, beschreibt die Zusammenarbeit von Geschäftseinheiten und IT für effizientere und logischere Geschäftsprozesse. Folgender Nutzen ergibt sich aus der Optimierung:

  • Höhere Produktivität
  • Reduzierung von Markteinführungszeiten
  • Optimierung des Global Sourcing und der Supply Chain, hierbei ist das ERP System (Enterprise Ressource Planning / Produktionsfaktoren mit IT-Systemen Abstimmen und mit Unternehmensziel planen + Steuern, Daten aus Data Warehouse beziehen wie z.B. CRM System oder FiBu) von großer Bedeutung. Hier sind Kundensegmente & das Stammdatenmanagement sowie dessen Pflege sehr aufwendig
  • Sicherstellung Compliance
  • Steigerung Innovationsgeschwindigkeit

Business Intelligence

Business Intelligence betrifft das Reporting, die Budgetierung und die Planung. Hier werden Prognosen für die Zukunft anhand vorhandener Daten getroffen. Dies ist ein Moderner Ansatz des Controlling und wesentlich für die Analyse der Business Performance. Reporting ist hierbei ein wesentlicher Bestandteil.

BPM in der Theorie

BPM ist eine ganzheitlich orientierte, kennzahlenbasierte Managementmethode. Hier werden die Vision und Strategie des Unternehmen, relevante externe und interne Aspekte sowie die Wechselwirkung dieser einbezogen. Somit ist die traditionelle finanzielle Orientierung erweitert um:

  • die Kundenbeziehung
  • Interne Prozesse
  • Lern- und Entwicklungsperspektiven der Mitarbeiter

Zielperspektiven

Die Zielperspektive der Finanzen ist hierbei eine Verbesserung des Unternehmensergebnisses durch Wachstum und Stabilität. Hierbei sind die Kennzahlen EK-Rendite, Free CF und Unternehmenswert relevant. Dies ist das Endziel und andere Ziele sind diesem Untergeordnet, denn die finanzielle Stabilität und Gewinnbringende Unternehmerische Tätigkeit sind der Kern.

Die Zielperspektive der Kunden umfasst den Ausbau der Konkurrenzfähigkeit. Hierbei sind folgende Kennzahlen Relevant:

  • Kundenneugewinnung
  • Kundenzufriedenheit
  • Umsatz pro Kunde

Die Zielperspektive der internen Geschäftsprozesse und Organisaion ist die Prozessentwicklung- und Abbildung, um Ziele zu erreichen. Hierbei sind folgende Kennzahlen Relevant:

  • Auftragsdurchlaufzeit
  • Reklamationsrate
  • interne Kosten pro Auftrag

Die Zielperspektive des Lernen und der Entwicklung der Mitarbeiter beschreibt:

  • Benötigte Lern- und Entwicklungsprozesse beschreiben zur Zielerreichung
  • Qualifizierung von Mitarbeitern = Investition in die Zukunft
  • Steigerung der Motivation & Erhöhung der Leistungsfähigkeit
  • Kennzahlen: Krankenstand & Bildungsquote

Berichtswesen

In meinem nächsten Beitrag werde ich im Detail auf das Berichtswesen eingehen, hier kommen auch wir ins Spiel, um die Daten mit Hilfe von API Schnittstellen abzugreifen und aufzuarbeiten, als Grundlage für Ihre Entscheidungsfindung.

Von Jan Droste

Jan Droste ist ein aus Geesthacht stammender Betriebswirt (B.A.), der sich mit allen Themen rund um den Vertrieb und Verkauf beschäftig – Euer erster Ansprechpartner! Durch diverse vergangene Projekte in Zusammenarbeit mit Jonas Kwiedor kennt er sich auf dem Gebiet des Webdevelopment bereits bestens aus. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ihnen die perfekt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Microservice, Applikation oder Schnittstelle zu vermitteln um Ihre Firma oder Unternehmung aussagekräftig und hochwertig online zu repräsentieren.